Leitbild Hölzl & Völklein GbR
1. Definition der Kunden
Die relevanten Akteure des Arbeitsmarkts für die Online Meister Akademie gliedern sich in vier Gruppen:
- Teilnehmer*innen
Gesellen*innen aus handwerkspflichtigen Berufen, die sich auf die Meisterprüfung (Teil III & IV) vorbereiten. Sie streben eine Führungsrolle oder Selbstständigkeit an. - Unternehmen (Betriebe)
Handwerksbetriebe, die ihre Mitarbeiter*innen zur Fortbildung anmelden, um diese gezielt auf Führungs- und Ausbilderrollen vorzubereiten. - Kostenträger
- BAföG-Ämter (Landratsämter / Sozialämter) im Rahmen des Aufstiegs-BAföGs
- Weitere mögliche Unterstützer wie die Agentur für Arbeit oder regionale Förderstellen.
- (Zukünftige) Arbeitgeber*innen
Unternehmen, die Meister*innen einstellen und von diesen betriebswirtschaftliche und ausbildungsbezogene Kompetenzen erwarten.
2. Umgang mit Kundenerwartungen
Teilnehmer*innen und Akteure des Arbeitsmarktes
Die Erwartungen unserer Kunden sind vielseitig. Die Gesellen*innen kommen zum einen mit dem Ziel die Meisterprüfungen im Teil III & IV erfolgreich zu absolvieren. Zum anderen sollen die vermittelten Lehrinhalte auf die Bewältigung kaufmännischer und berufs- und arbeitspädagogischer Herausforderungen im Beruf vorbereiten. Die Erwartungen stellen diese dabei als angestellte Führungskräfte aber auch als angehende*r Selbstständige*r. Betriebe, die Ihre Mitarbeiter*innen für den Weiterbildungszweck zu uns schicken haben die Erwartung, dass diese auf kaufmännische und berufs- und arbeitspädagogische Herausforderungen des Betriebslebens vorbereitet werden. Des Weiteren sollen die Mitarbeiter*innen durch das Ablegen der Prüfungen im Teiles IV zum Auszubildenden befähigt werden. Arbeitsgeber*innen, die Mitarbeiter*innen einstellen, die die Prüfung im Teil III & IV erfolgreich absolviert haben, erwarten kaufmännische und berufs- und arbeitspädagogische Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse. Somit erwarten die Arbeitgeber, dass die zukünftig eingestellten Mitarbeiter diese Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse beherrschen und im Betrieb umsetzen können.
Im Rahmen des Meistervorbereitungskurs wird die Hölzl & Völklein GbR diesen Erwartungen gerecht, indem prüfungsrelevantes Wissen vermittelt wird. Das Absolvieren und Überprüfen des Lernens sowie des Lernfortschrittes wird anhand der Teilnahme und Leistungskontrollen streng überwacht. Die regelmäßige Teilnahme und die einzureichenden Leistungskontrollen sieht die Hölzl & Völklein GbR als Garant für das erfolgreiche Absolvieren der Prüfungen.
Über das prüfungsrelevante Wissen hinaus wird im Rahmen des Meistervorbereitungskurses implizites Wissen vermittelt, das auf die Berufspraxis vorbereitet. Für den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung in Bezug auf das vermittelte Wissen werden die Unterrichtsmaterialien ständig auf Aktualität geprüft, angepasst und verbessert. Der Austausch mit gleichgesinnten Lernenden ermöglicht den Kunden der Hölzl & Völklein GbR den Aufbau eines beruflichen Netzwerkes, der bei aufkommenden Herausforderungen und Fragen im beruflichen Alltag eine wichtige Hilfestütze sein wird. Best-Practices und aktuelle Forschungserkenntnisse werden stets in die Unterrichtsunterlagen und Lerneinheiten implementiert und sichern somit eine Vorbereitung auf zukünftige berufliche Führungsaufgaben.
Kostenträger
Die BAföG-Ämter und somit die Landrats- bzw. Sozialämter unterstützen die Gesellen*innen im Rahmen des Aufstiegs-BAföGs. Die Beantragung dieser finanziellen Unterstützung ist im Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung – Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – (AFBG) verankert. Die gesetzlichen Vorschriften werden von uns umgesetzt und eingehalten. Auch wird die Anforderung des §4a, mediengestützter Unterricht, umgesetzt. In diesem Zusammenhang grenzen wir uns wie im AFBG vom Fernunterricht nach dem FernUSG ab. Darüber hinaus erwarten die BAföG-Ämter, dass Gesetzesänderungen in Bezug auf das AFBG mit sofortiger Wirkung umgesetzt werden. Dieser Erwartung wird entsprochen, indem das AFBG fortlaufend auf Änderungen geprüft wird. Abschließend ist die Erwartung zu nennen, dass Abweichungen in Bezug auf die regelmäßige Teilnahme der Schüler*innen zu melden ist. Die regelmäßige Teilnahme wird erfasst und Abweichungen ab 30 % dem zuständigen BAföG-Amt übermittelt. Die regelmäßige Teilnahme wird in der „Teilnehmerliste // Anwesenheit“ erfasst und stets überwacht.
3. Profil des Unternehmens
Hölzl & Völklein GbR bietet im mediengestützten Unterrichtsformat Meistervorbereitungskurse im theoretischen Teil III & IV des Handwerksmeisters an. Diese werden dreimal jährlich angeboten. Eine Maßnahme dauert 15 Wochen an. Zusätzlich finden die Meisterprüfungen im Teil III & IV statt, die nicht von der Hölzl & Völklein GbR, sondern den zuständigen Handwerkskammern durchgeführt werden. Die Hölzl & Völklein GbR steht dafür, ihre Kunden auf diesem Weg zur erfolgreichen Absolvierung der Meisterprüfungen im Teil III & IV zu begleiten, zu motivieren und die Schüler*innen mit Fachwissen im kaufmännischen und berufs- und arbeitspädagogischen Bereich zu unterrichten, sodass diese als einsetzbare Mitarbeiter*innen in Führungsfunktionen bzw. als Selbststände agieren können. Das Begleiten bezieht sich auf die Beratung vor Beginn des Meisterkurses, Betreuung und Bereitstellung von Hilfestellung vor und während des Meisterkurses und das zur Verfügung stehen als Ansprechpartners nach erfolgreichem Absolvieren des Meisterkurses. Die Erwartungen werden im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf Erfüllung geprüft und angepasst.
Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen auf ihren Erfolg hin. Wir unterstützen unsere Teilnehmer*innen, sodass aus Ihnen kompetente und verantwortungsvolle Führungskräfte, Ausbilder bzw. Selbstständige werden. Hierzu fördern wir jeden Teilnehmer*innen nach seinen individuellen Stärken und Schwächen.
Nach der Maßnahme können unsere Kunden*innen (nach Bestehen der Meisterprüfung im Teil III & IV) selbst als Ausbilder*innen tätig sein. Durch das Ablegen des Teils I & II des Handwerksmeisters an einem fachspezifischen Bildungsträger ermöglicht darüber hinaus sich selbstständig zu machen.
Die Qualität der Ausbildung oder Fort- bzw. Weiterbildung hat für uns Priorität. Unsere Kursangebote werden immer den aktuellen Anforderungen angepasst und auch in Teamsitzungen regelmäßig neu überdacht.
4. Prozess der kontinuierlichen Verbesserung
Standortbestimmung zur Kundenerwartung
Vor Beginn der Maßnahme werden die Erwartungen der Teilnehmer*innen im Rahmen eines Fragebogens abgefragt. In diesem wird zusätzlich die persönliche Einschätzung des Vorwissens erfragt. Die Ergebnisse des Fragebogens vor Beginn der Maßnahme wird innerhalb einer Woche ausgewertet und bei Bedarf das persönliche Gespräch mit dem Teilnehmer*in gesucht. In diesem werden Maßnahmen besprochen und festgelegt wie das ggf. fehlende Vorwissen aufgeholt werden kann. Die Erwartungen werden ebenfalls innerhalb einer Woche ausgewertet und in die Lerneinheiten von den entsprechenden Lehrkräften umgesetzt.
Feedback gegen Ende des Meistervorbereitungskurses
Ein Monat vor Ende des Meistervorbereitungskurses wird der Beurteilungsbogen an die Schüler*innen ausgeteilt. Die Fragebögen werden im Anschluss ausgewertet. Dieser ermittelt inwieweit die Erwartungen erfüllt wurden, indem das Feedback mit den Erwartungen, die zu Beginn des Kurses abgefragt wurden, deckt. Die Auswertung über die Beurteilung des Personals wird in einem persönlichen Feedbackgespräch aufgearbeitet und Zielvereinbarungen getroffen. Dabei wird darauf geachtet, dass das abgegebene Feedback nicht als Appell gewertet wird, sondern aus pädagogischer und didaktischer Perspektive kritisch begutachtet wird. Die getroffenen Zielvereinbarungen werden mit den Ergebnissen des darauffolgenden Meistervorbereitungskurses verglichen, um zu sehen, inwieweit sich das Personal entwickelt hat.
Stets aktualisierte Unterlagen
In der Vorbereitung jeden Meistervorbereitungskurses werden sämtliche Lernmaterialien auf den aktuellen Stand gebracht. Des Weiteren wird im Beurteilungsbogen abgefragt, inwieweit die Schüler*innen mit den Lernmaterialien zurecht gekommen sind. Somit findet eine Bewertung der Lernmateriealien durch die Teilnehmer*innen statt. Die Antworten werden ausgewertet und aus den Ergebnisse Konsequenzen gezogen.
Während dem Kurs bilaterale Gespräche mit den Kunden*innen Erfolgsfortschritte und Bedürfnisse besprechen
Während des Kurses finden bilaterale Gespräch mit den Schüler*innen statt, wenn der Anlass gesehen wird. Der Anlass für ein Gespräch ergibt sich aus mangelnder Teilnahme an Diskussionen im Rahmen des Unterrichts, fehlerhafte Bearbeitung der Leistungskontrollen bzw. das Fernbleiben vom Unterricht. Für die oben aufgeführten Punkte werden individuelle Maßnahmen im bilateralen Gespräch besprochen und umgesetzt, sodass der Lernerfolg nicht gebremst wird.
Aktualisierung der eingesetzten Medien und pädagogischen Methoden
Die Lehrkräfte bilden sich stetig fort, um auf dem aktuellen pädagogischen und didaktischen Stand bleiben. Medien und pädagogische Methoden werden darüber hinaus ständig auf den aktuellen Stand der Wissensvermittlung gebracht. Die Schüler*innen werden im Rahmen des Beurteilungsbogens zu den oben aufgeführten Punkten befragt. Die Antworten werden ausgewertet und aus den Ergebnisse Konsequenzen gezogen.
5. Interne und externe Kommunikation des Leitbildes
Intern:
Bei Einstellung neuer Mitarbeiter*innen werden diese über das Leitbild und damit zusammenhängende Abläufe der Maßnahme unterrichtet.
Zusätzlich finden regelmäßige Teamsitzungen statt, in denen das Leitbild besprochen wird und die Umsetzung des Leitbilds gegenseitig überprüft wird.
Über und mit unseren Kunden wird wertschätzend gesprochen, sodass sichergestellt wird, dass sich die Schüler*innen als integrierte Teilnehmer*innen wertgeschätzt fühlen.
Extern:
Auch außerhalb des Maßnahmeortes wird stets mit hoher Wertschätzung über die Maßnahme und unsere Kunden gesprochen.
In Beratungsgesprächen mit potentiellen Kunden, BAföG-Ämtern und Arbeitsgebern wird das Leitbild kommuniziert und schon vorab auf die Erwartungen der Teilnehmer*innen eingegangen.
Testimonials und Kundenstimmen werden über Social Media und unsere Homepage kommuniziert.
Vorbildfunktion: bei Weiterbildungen, Schulungen vertreten wir unsere Schule kompetent.
Auf Messen, in Gesprächen mit Kostenträgern bzw. Akteuren des Arbeitsmarktes und potentiellen Teilnehmer*innen treten wir kompetent und geschlossen auf.
6. Aktuelle Ausrichtung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
In der momentan sehr präsenten Digitalisierung treffen Hölzl & Völklein GbR mit ihrem digitalen Lernangebot die Bedürfnisse der potentiellen Teilnehmer des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes. Zum einen werden digitale Lernmedien und -Software eingesetzt, die die Teilnehmer*innen in ihrem Betrieb oder Selbstständigkeit im Bereich der Wissensvermittlung aber auf bei der Bewältigung von kaufmännischen Herausforderungen einsetzen können.
Des Weiteren liefert die Hölzl & Völklein GbR ein entsprechendes Angebot auf die veränderte Nachfrage der Gesellen*innen durch Digitalisierung im Bildungsbereich in den letzten Jahren. Besonders den Folgen der Covid-19 Pandemie und den damit einhergehenden Veränderungen im Bildungsbereich wird durch das Format des mediengestützten Unterrichts Sorge getragen.
Die Digitalisierung im Handwerk im Bereich der Ausbildung und die damit verbunden Herausforderungen der Kunden*innen sind in zwei Kernbereiche aufzugliedern. Zum einen findet in der Lehre Digitalisierung statt. Lehrlinge erlangen die Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Erreichung der beruflichen Handlungskompetenz unter Einsatz von digitalen Medien. Auf diese Digitalisierung wird im Rahmen des mediengestützten Unterrichts eingegangen und Strategien entwickelt. Zum anderen findet die Digitalisierung auch im Beruf und den damit verbunden Aufgaben der Führungskräfte und Selbstständigen statt. In allen Arbeitsbereichen werden digitale Medien zur Optimierung eingesetzt. Auf die Digitalisierung im Beruf wird im Rahmen des mediengestützten Unterrichts eingegangen und Strategien entwickelt.
Die Heterogenität der Teilnehmenden auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wird durch die immer komplexer werdende Arbeitswelt vorangetrieben. Die Teilnehmenden auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind unsere potentiellen Schüler*innen. Der Heterogenität wird durch das individuell anpassbare Lernangebot Sorge getragen und finden durch die bedürfnisgerechte Lernsteuerung durch individuelle und flexible Lernbegleitung durch die Nutzung moderne Lerntools Anwendung.

